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Fakten

Worum geht es beim
Deponie-Projekt?

Die gute Verkehrsanbindung ist nur einer der vielen Gründe, warum sich das Unternehmen STRABAG dazu entschlossen hat, ausgerechnet die alte Lehmgrube in Premstätten als Baustoff-Restmassen-Deponie zu nutzen. Laut STRABAG sollen hier „nicht gefährliche“, geruchlose sowie mineralische Abfälle in Form von Bauschutt, Beton, Asphalt etc. in einem Gesamtvolumen von ca. 991.600 Kubikmetern gelagert werden. Um die Umweltauswirkungen dieser Pläne zu überprüfen, ist aktuell eine sogenannte Umweltverträglichkeitsprüfung (kurz UVP) im Gange. Das Projektvorhaben der STRABAG wird dabei von der Behörde begutachtet und im letzten Schritt bewilligt oder abgelehnt.

Warum will die Gemeinde dieses Projekt verhindern?

Eine Deponie bringt der Gemeinde weder Einnahmen noch andere Vorteile – ganz im Gegenteil. Mit einer Baurestmassendeponie wird das schöne Landschaftsbild samt Umwelt in der Gemeinde zerstört und die Lebensqualität verringert. Darüber hinaus leiden vor allem die Anrainerinnen und Anrainer des Deponie-Grundstücks u.a. unter dem erhöhten Verkehrsaufkommen und dem damit verbundenen Feinstaub. Das ist ein Zukunftsszenario, das wir so nicht akzeptieren wollen und nicht akzeptieren werden.

Welche Rolle nimmt die Gemeinde im UVP-Verfahren ein?

Die Marktgemeinde Premstätten hat als Standortgemeinde im anhängigen UVP-Verfahren bestimmte Einspruchsrechte, die sie geltend machen kann. Die Gemeinde ist jedoch nicht zuständige Behörde des Verfahrens und hat daher keine Entscheidungsbefugnis, ob die beantragte Deponie genehmigungsfähig ist (oder nicht). Diese Entscheidung trifft die Steiermärkische Landesregierung als zuständige UVP-Behörde. Nichtsdestotrotz werden wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel bis zuletzt nutzen und einsetzen, um diese Deponie bestmöglich zu verhindern.